::: finest acoustic sound ::: live & recording ::: Digital & Analog ::: Mastering ::: CD-Produktion ::: Chor & Orchesteraufnahmen ::: EVENT-TECHNIK :::

Sounds

Gitarrist Volker Höh begeisterte bei "Gitarrissimo" in der Alten Kellnerei.
Opernkompositionen sind die Königsdisziplin der Musik: Eine Geschichte sollen sie erzählen, dabei unterhalten und am besten auch noch lange im Ohr bleiben. Umso schwieriger wird dies, wenn anstatt eines ganzen Orchesters lediglich ein Musiker auf der Bühne sitzt. Das dies dennoch bestens funktionieren kann, zeigte Volker Höh am Samstagabend in der "Alten Kellnerei". Der Musiker aus der Nähe Koblenz' spielte beim ersten Niederrheinischen Gitarrenfestivals "Gitarrissimo" bekannte Opernarien auf der Gitarre. "Im 19. Jahrhundert begannen die Komponisten die beliebtesten Opern für einzelne Instrumente umzuschreiben - auch für die Gitarre", erklärte Höh den Besuchern.
Diese waren begeistert von seiner Interpretation bekannter Melodien: Francesco Molinos "Variationen" aus Mozarts Zauberflöte etwa oder auch Niccolò Paganinis Romanze aus "Grande Sonate". Flink flogen die Hände des Gitarristen über das Griffbett. Das Publikum erlebte so das ganze musikalische Spektrum der Oper: Mal schneller gespielt, dann wieder romantischer. Mal mit Volksliedcharakter, dann er als Tanz oder auch klassisch. Höh schaffte es dabei mit seiner Gitarre, die Geschichte des Stücks in den Köpfen der Besucher lebendig werden zu lassen. So konnte man den Hagel, Blitz und Donner in Ferdinando Carullis "L' Orage - das Ungewitter" förmlich spüren.
NRZ, Rheinberg, 05.10.2008

Website: http://www.volker-hoeh.de/